Aufgaben Hausverwaltung: technischer und kaufmännischer Bereich
Den Hausverwalter oder die Hausverwaltung könnte man als verlängerten Arm eines Wohnungseigentümers bezeichnen, insbesondere dann, wenn der eigentliche Besitzer seinen Lebensmittelpunkt nicht im gleichen Gebäude hat. Je weiter der Eigentümer von seiner Wohnung entfernt wohnt, um so mehr ist er auf einen guten Hausverwalter angewiesen.
Die Hausverwaltung ist das Bindeglied zwischen Mieter und Vermieter und zuständig für die reibungslose Bewirtschaftung eines Hauses. Gerade in Großstädten wie Frankfurt, gibt es tausende Eigentumswohnungen, die sich in der Obhut von professionellen Hausverwaltungen befinden.
Kaufmännische Hausverwaltung
Bei großen Objekten ist die kaufmännische Hausverwaltung oft dafür zuständig, die Mieten der Wohnungsbesitzer zu kassieren, zu verwalten und mit diesen dann später abzurechnen. Sie übernehmen notfalls auch das komplette Mahnwesen bei säumigen Mietern. Eine weitere Aufgabe des kaufmännischen Hausverwalters ist es, Versorgungsleistungen wie Strom, Wasser oder Mülltonnen aller Art bereitzustellen.
Er schließt Versicherungen ab, die für das Haus und die Wohnungen gebraucht werden wie Gebäude-, Haftpflicht-, Glasbruchversicherung und mehr. Außerdem überprüft er danach die Richtigkeit der Versicherungskosten. Ein anderes Aufgabengebiet ist es, die bestmöglichen Verträge mit Energielieferanten abzuschließen. Er kümmert sich außerdem um das Einholen von Angeboten bei nötigen Reparatur- oder Gartenarbeiten. Er schließt Verträge ab zur Wartung der Heizung, der Feuerlöscher oder des Aufzugs.
Dieses breit gefächerte Aufgabengebiet kann eine kaufmännische Hausverwaltung nur leisten mit einer entsprechenden Software. Deshalb arbeiten Hausverwaltungen mit einer speziellen Immobilienverwaltung Software.
Technische Hausverwaltung
Wie es der Name schon sagt, geht es hier mehr um die technischen Einrichtungen eines Gebäudes für die dieser Bereich der Hausverwaltung zuständig ist. Dazu zählen zum Beispiel die Heizungsanlage, der Aufzug, die Klingel, die Haussprechanlage und ähnliches. Je nach Absprache mit dem jeweiligen Wohnungseigentümer übernimmt der technische Hausverwalter auch bei Mieterwechseln die Abnahme der Wohnung sowie die Neuvermietung.
Was kann eine Software für Immobilienverwaltung
Da eine Hausverwaltung meist mehrere Projekte betreut, muss eine Software hier die Möglichkeit bieten, mehrere Projekte gleichzeitig verwalten zu können. All die genannten Punkte müssen mit einer einzigen Software möglich sein, wie zum Beispiel
- Adressverwaltung objektübergreifend
- allgemeine Verwaltung
- Rechnungswesen
- Rücklagenverwaltung
- Hausgeldabrechnung
- Abrechnung der Mietkosten
- Musterschreiben für alle anfallenden Arten von Schriftwechseln
Die Software muss in der Lage sein, aus den eingegebenen Daten eine Betriebs- und Heizkostenabrechnung zu erstellen, die sowohl für den Vermieter als auch für die jeweiligen Mieter verständlich und gesetzeskonform ist.
Der Hausverwalter als Unternehmer benötigt spezielle Versicherungen. In welchen Fällen er zum Beispiel eine Vermögenshaftpflichtversicherung braucht, können Sie hier anhand einiger Beispiele nachvollziehen.
